Hallo!
Vielen Dank für euer Lob über den Artikel und eure Zuschriften per PN und Mail , die ich leider noch nicht alle beantworten konnte. Ich habe in meinem Text die Spurensuche recht sachlich geschildert. Wenn wir im Winter nochmal los ziehen, sollte auch mehr Platz sein für eure persönlichen Erinnerungen, die zum Teil schon hier erzählt wurden. Ich würde mich freuen, wenn wir dann in einer größeren Gruppe unterwegs sind. Dafür würde ich dann auch mehr Vorlauf lassen und nicht so kurzfristig losziehen.
doch sollen dort Sandgruben (...) gelegen haben, in denen 1938 eine archäologische Ausgrabung stattgefunden hat
Bisher habe ich mich damit nie befasst. Ich erinnere mich, darüber aber etwas gelesen zu haben. Im Werk »Spuren Steine Denkmäler« von Wolfram Balzer wurde ich gerade fündig – dort heißt es dazu:
Auch in Brambauer, über der Niederung des Stellenbachs an der Grenze zu Waltrop, haben im zweiten oder dritten nachchristlichen Jahrhundert germanische Bauern gelebt, gebaut und gewirtschaftet. Durch eine archäologische Grabung im Jahre 1938 konnten hier die Reste einer Siedlung erfaßt werden, so die Pfostenlöcher der vergangenen Häuser und die Scherben zeittypischer Keramik
Aus: Balzer, Wolfgang: Spuren, Steine, Denkmäler - Zeugnisse der Geschichte im Raum Lünen. Lünen 1993, 1.Auflage.
Dort unter Verweis auf: WMfA (Westfälisches Museum für Archäologie), Fundpunktverwaltung, Akz. 4311-13
Gruß
André